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Wirtschaft » Unternehmensergebnisse

Freizeitparks retten Walt Disneys Bilanz

08.02.2012 | 08:25 | (DiePresse.com)

Bild: (c) AP (Shizuo Kambayashi)

Die Blockbuster fehlen, die Videospiele verlieren Fans. Dennoch machte der Walt-Disney-Konzern im ersten Geschäftsquartal 12 Prozent mehr Gewinn.

Die gut laufenden Freizeitparks und die vergrößerte Flotte an Kreuzfahrtschiffen haben dem weltgrößten Unterhaltungskonzern Disney im ersten Geschäftsquartal die Kasse gefüllt. In anderen Ecken des Reichs von Mickey Maus und Donald Duck sah es dagegen trübe aus: Im Filmgeschäft fehlten die Blockbuster des Vorjahreszeitraums, die Videospiele verloren Fans und auch die Einnahmen aus der Fernsehwerbung gingen teils zurück.

Insgesamt konnte Disney seinen Umsatz von Oktober bis Dezember noch um ein Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar steigern (8,1 Milliarden Euro). Dem Unterhaltungsriesen gelang es jedoch, die Kosten deutlich zu drücken. So stieg der Gewinn um 12 Prozent auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar. "Wir hatten einen guten Start ins neue Geschäftsjahr", erklärte Konzernchef Robert Iger am Dienstag.

Die Börsianer waren dennoch nicht überzeugt von den Zahlen. Nachbörslich fiel die Aktie um 1 Prozent. Das könnte ein schlechtes Omen für die Rivalen Time Warner und die News Corp. von Medienmogul Rupert Murdoch sein, die ihre Geschäftszahlen an diesem Mittwoch vorlegen.

(APA)

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Bild: (c) AP (Shizuo Kambayashi)