DiePresse.com Ressorts ausblenden Ressorts anzeigen Galerien Videos
  • Politik
    • Innenpolitik
    • Außenpolitik
    • Europa
    • Zeitgeschichte
  • Wirtschaft
    • Österreich
    • International
    • Finanzen
    • Bilanzen
  • Panorama
    • Wien
    • Österreich
    • Welt
  • Kultur
    • Bühne
    • Kunst
    • Medien
    • Film
    • Klassik
    • Pop & Co
    • Literatur
  • Tech
    • Hightech
    • Internet
    • Handy
  • Sport
    • Motorsport
    • Mehr Sport
    • Fußball
  • Leben
    • Menschen
    • Lebensstil
    • Essen & Trinken
    • Reise
    • Kreativ
    • Motor
    • Wohnen
  • Bildung
    • Familie
    • Schule
    • Hochschule
    • Weiterbildung
  • Wissenschaft
  • Gesundheit
  • Recht
    • Recht Allgemein
    • Wirtschaft & Steuern
Wirtschaft » Unternehmensergebnisse

AUA fliegt im Halbjahr 67 Mio. Euro operativen Verlust ein

29.07.2010 | 08:59 | (DiePresse.com)

Bild: (c) EPA (Hans Klaus Techt)

Die AUA hat im ersten Halbjahr 2010 zum Verlust im Passagiergeschäft der neuen Mutter Lufthansa beigetragen. "Unsere Maßnahmen greifen", sind die AUA-Chefs dennoch zufrieden. Denn: Die AUA erobert Passagiere zurück.

67 Millionen Euro operativen Verlust hat die seit vorigem Jahr der deutschen Lufthansa gehörende AUA im ersten Halbjahr 2010 eingeflogen. Zum Vergleich: In den ersten sechs Monaten 2009 hatte der Betriebsverlust der AUA 93,5 Millionen Euro betragen. Nach Angaben der AUA-Führung haben die Sanierungsmaßnahmen in ersten Monaten zu greifen begonnen, das sollte sich jetzt verstärken.

Die AUA strebt für das Gesamtjahr 2010 an, die Kosten um rund 250 Millionen Euro zu senken und den Umsatz deutlich zu beleben, bekräftigte das Unternehmen heute. Die Austrian-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik erklärten in einer Mitteilung am Donnerstag: "Unsere Maßnahmen greifen. Wir sind auf einem guten Weg, aber wir sind noch nicht am Ziel. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, müssen weiter konsequent unser Sanierungsprogramm umsetzen."

AUA erobert Passagiere zurück

Von Jänner bis Juni hat die AUA heuer rund fünf Millionen Passagiere befördert, ein Zuwachs um 8,8 Prozent über dem Vorjahr. Ohne die aschebedingten Luftraumsperren wäre die Passagierzahl zweistellig gewachsen, so die Airline. Im Einzelmonat Juni 2010 habe der Anstieg 16,5 Prozent betragen. Im übrigen gewinne man bereits Marktanteile zurück, die in den vorangegangenen Jahren verloren gegangen waren.

Auch die Lufthansa-Neuerwerbung British Midlands (bmi) flog ein Minus von 93 Millionen Euro ein. Germanwings verbuchte ein Minus von 39 Millionen Euro, während die Schweizer Tochter swiss plus 54 Millionen Euro beigetragen hat.

Aschewolke bescherrt Lufthansa rote Zahlen

Insgesamt steckt die deutsche Mutter Lufthansa vor allem wegen der Aschewolke aus Island auch zur Jahresmitte weiter in den roten Zahlen. Trotzdem zeigte sich der Vorstand von Deutschlands größter Fluggesellschaft optimistisch, den operativen Gewinn im Gesamtjahr wie geplant zu steigern. Grund sei die Dynamik in der Geschäftsentwicklung. Vor allem auf den Langstrecken und bei der Luftfracht entwickle sich die Nachfrage positiv. Im Gesamtjahr soll der operative Gewinn die 130 Millionen Euro des Krisenjahres 2009 übertreffen.

Unter dem Strich verbuchte die Lufthansa nach den ersten sechs Monaten einen Verlust von 104 Millionen Euro. Damit konnte sie ihr Minus aus dem ersten Quartal (298 Millionen Euro) bis zur Jahresmitte nur zu rund zwei Dritteln ausgleichen. Die Fluggesellschaft schnitt im Halbjahr aber deutlich besser ab als im ersten Halbjahr 2009, als das Minus 178 Millionen Euro betragen hatte. Der operative Verlust lag nun bei 171 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 8 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Umsatz steigt dank Übernahmen

Der Umsatz kletterte auch dank der Übernahme der Fluglinien British Midland (BMI) und Austrian Airlines von 10,2 auf 12,6 Milliarden Euro. Während die Gesellschaft bei Erlösen und Nettoergebnis besser abschnitt als von Analysten erwartet, verfehlte sie beim operativen Ergebnis die Prognosen.

Der Lufthansa zufolge spiegelt das Ergebnis des ersten Halbjahrs neben den positiven Nachfragetrends auch die Belastungen aus höheren Treibstoffpreisen und der erstmaligen Einbeziehung von AUA und BMI wider. Beide Gesellschaften hatte die Lufthansa erst im zweiten Halbjahr 2009 übernommen.

159 Mio. Euro operativer Gewinn im zweiten Quartal

Zudem zogen der Pilotenstreik im Februar, der extreme Winter und die Luftraumsperrung nach dem Vulkanausbruch in Island das Ergebnis im laufenden Jahr in den Keller. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hatte die Belastungen durch den Vulkanausbruch bereits früher auf knapp 200 Millionen Euro beziffert, gemessen am operativen Ergebnis.

Im zweiten Quartal hat die Lufthansa AG einen operativen Gewinn von 159 Millionen Euro erzielt, dreimal mehr als im zweiten Quartal des Vorjahres.

(APA)

Seitenanfang | Impressum | Feedback

Zur Vollversion wechseln

  © 2012 DiePresse.com


Bild: (c) EPA (Hans Klaus Techt)