DiePresse.com Ressorts ausblenden Ressorts anzeigen Galerien Videos
  • Politik
    • Innenpolitik
    • Außenpolitik
    • Europa
    • Zeitgeschichte
  • Wirtschaft
    • Österreich
    • International
    • Finanzen
    • Bilanzen
  • Panorama
    • Wien
    • Österreich
    • Welt
  • Kultur
    • Bühne
    • Kunst
    • Medien
    • Film
    • Klassik
    • Pop & Co
    • Literatur
  • Tech
    • Hightech
    • Internet
    • Handy
  • Sport
    • Motorsport
    • Mehr Sport
    • Fußball
  • Leben
    • Menschen
    • Lebensstil
    • Essen & Trinken
    • Reise
    • Kreativ
    • Motor
    • Wohnen
  • Bildung
    • Familie
    • Schule
    • Hochschule
    • Weiterbildung
  • Wissenschaft
  • Gesundheit
  • Recht
    • Recht Allgemein
    • Wirtschaft & Steuern
Wirtschaft » National

Der große Ausverkauf beginnt

23.10.2009 | 18:56 | (Die Presse)

Der Quelle-Lagerbestand wird verscherbelt, „Filetstücke“ sollen bald verkauft sein.

Fürth/WIEN(cim/ag.). Auf der deutschen Quelle-Website hat der große Ausverkauf bereits begonnen – Mit saftigen Rabatten werden die Lager geleert. Der Insolvenzverwalter hofft, mit den Erlösen die Mitarbeiter bezahlen zu können, die er noch braucht, bevor der Betrieb endgültig eingestellt wird.

Wer bei Haushaltsgeräten zuschlägt, dem könnte das aber teuer kommen. Denn die Garantieansprüche für Geräte der Hausmarke Privileg erlöschen, sobald der Betrieb bei Quelle endgültig eingestellt wird. So weit dürfte es in einigen Wochen sein.
Bei Primondo, der Versandsparte des Pleitekonzerns Arcandor, wird nun alles, was geht, zu Geld gemacht. Die Zahl der Interessenten für die „Filetstücke“ der Gruppe soll ständig größer werden, berichtet der Insolvenzverwalter.

Dazu gehören neben dem Auslandsgeschäft von Quelle die Spezialversender wie Baby Waltz, Hess Natur oder Madeleine, die Callcenter, der technische Kundendienst Profectis oder der Shopping-TV-Sender HSE24.

Schon binnen zwei bis drei Wochen soll der Verkauf einiger Subfirmen über die Bühne gehen. Der Verkaufserlös für die Spezialversender wird auf 200 bis 300 Mio. Euro geschätzt. Den Arcandor-Gläubigern wird das aber wenig bringen, da die Spezialversandfirmen bereits an den Pensionsfonds von Arcandor verpfändet sind.

Bei der Arcandor-Tochter Karstadt sieht es derzeit besser aus als bei Primondo. Die Kaufhäuser seien stabil, die Liquidität gesichert und die Umsätze über Plan, heißt es vom Insolvenzverwalter. Derzeit wird mit den Mitarbeitern über einen Solidaritätsbeitrag sowie mit möglichen Investoren verhandelt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.10.2009)

Seitenanfang | Impressum | Feedback

Zur Vollversion wechseln

  © 2012 DiePresse.com