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26.05.2012 23:49

Die Ich-Pleite: Willkommen im Scheidungsmonat!

27.08.2009 | 19:55 | von annemarie (Die Presse - Schaufenster)

Statistisch gesehen hat jede Ehe von Anfang an eine Trennungswahrscheinlichkeit von 50 Prozent. Um diese auch einzulösen, braucht man nur miteinander auf Urlaub zu fahren. Für das Funktionieren einer Ehe gibt es nichts Schlechteres, sagen Eheberater. Aber Sie brauchen sich keine Vorwürfe zu machen, das ist ein weit verbreiteter Fehler. Fast alle Paare machen ihn. Blöd wird’s erst, sagen die Experten, wenn die Erwartungen an den Urlaub unterschiedlich sind, vorher aber nicht darüber geredet wurde. Wenn die Frau sich zum Beispiel auf stundenlange Gespräche gefreut hat und der Mann auf stundenlanges Fernschauen. Ein weiteres Problem sind die Männer. Sie neigen leider zur pathologischen Urlaubsverweigerung. Getarnt als Bedürfnislosigkeit und Anpassungsfähigkeit. Während der Planungsphase täuschen sie die Partnerin durch Sätze wie: „Wir fahren dahin, wo du willst, Schatz!“

„Du weißt ja, ich brauche nicht viel.“ Leider überleben diese Aussagen meist nicht einmal den Hinflug ins von Schwimmkrokodilen und Schnorchelgeräten überfüllte Urlaubsparadies. Ihren Grant lassen sie selbstverständlich nicht an den Kindern aus! Sondern an der einzigen Person, die dafür verantwortlich ist. Aber beim Streiten, sagen die Experten, sind Männer besser als Frauen. Denn sie können sich beschränken. Frauen hingegen neigen dazu, immer wieder die empfohlene Tagesdosis von maximal einer Stunde zu überschreiten. Manchmal um bis zu 23 Stunden.

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