Hidori
25.02.2009 | 20:17 | Von Rainer Nowak (Die Presse - Schaufenster)
Derb und authentisch (?) essen im Hidori: Besser als hier verzehrt man nirgendwo Hühnermagen und Thunfischschnitzel.
Schneeregen, Finanzkrise und Fastenzeit
sind nur drei gute Gründe, ein Restaurant aufzusuchen, in dem man sonst nur schwer einen guten Platz bekommt. Und der ist beim vergangene Woche frequentierten Lokal an der Bar des Hidori: Dort hat man den perfekten Blick auf die offene Küche und die Zubereitung der japanischen Gerichte, die vermutlich das hohe Attribut „authentisch“ verdienen. Genau weiß ich das nicht, da sich das einjährige Praktikum in Japans Küchen, das der durchschnittliche Gourmetschwätzer offenbar absolviert hat, für mich nicht ausgegangen ist. Also wenn etwa Hühnermägen auf die kleinen Yakitori aufgespießt oder sonstige nicht ganz alltägliche Tierteile zubereitet werden, hat das schon was. Dass sie dort auch gegrillt werden, sorgt für Atmosphäre und hilft der lokalen Textilreinigungsbranche. Noch eine Taxifahrt, und fertig ist das kleine Konjunkturpaket.
| TIPP |
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| HidoriWien 7, Burggasse 89, Tel.: 01/523 39 00, Mo bis Sa, 18 bis 24 Uhr |
