Vom Baum der Versuchung
09.10.2009 | 16:44 | (DiePresse.com)
Im Herbst nicht nur in aller Munde, sondern auch auf aller Haut: Der für Adam und Eva verhängnisvolle Granatapfel tritt nun vermehrt in Beautyprodukten auf.
"Habt ihr einen Tipp, wie man einen Granatapfel richtig isst?" Diese Frage beschäftigte bisher Benimmexperten und Gourmets gleichermaßen, ist doch die rote Frucht mit der ledrigen Haut und den saftigen, aber schwer zu erreichenden Kernen nicht gerade Garant für eine weiße Weste. Die Lösung des Problems: nicht essen, sondern schmieren. Denn immer mehr Hersteller setzen jetzt auf die pflegenden Eigenschaften der Granatapfelkerne, die reich an Flavonoiden sind, sekundären Pflanzenstoffen, die antioxidativ wirken und freien Radikale bekämpfen können, die für vorzeitige Alterung der Hautzellen verantwortlich sind. Ölige Haut profitiert ebenso von der adstringierenden Wirkung des Granatapfelextraktes: Er verkleinert die Poren und steigert den Talgabfluss. Das Ergebnis ist eine mattere, feinere Haut.
Weleda brachte unlängst eine Beautylinie für Haut ab 40 heraus, die ganz dem Granatapfel gewidmet ist. Auch die griechische Kultmarke Korres hat zahlreiche Produkte mit den Wirkstoffen der roten Frucht im Programm. Die sauberere Variante des Granatapfeleinsatzes sind Handcremes und Co bestimmt...
(red)
